Termine:

20. September 2017, 20:00 Uhr
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, den 20. September 2017, um 20:00 Uhr im Multimediaraum (1. Stock) der Rathausscheune in Gau-Algesheim statt – Eingang über den Kreuzhof.

Folgende Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm:
1. Begrüßung
2. Bericht der Vorsitzenden
3. Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache
6. Entlastung des Gesamtvorstandes
7. Verschiedenes

Wir freuen uns, Sie bei der Versammlung persönlich begrüßen dürfen.

 

15.10.2017, 16:00 Uhr
SGL: Pilzwanderung im Ingelheimer Wald

Die Schutzgemeinschaft Laurenziberg e.V. (SGL) aus Gau-Algesheim veranstaltet am 15.10.2017 eine geführte Pilzexkursion im Ingelheimer Wald.

Treffpunkt: Emrichshütte, Daxweiler um 14:00 Uhr am 15.10.2017

Die Exkursion wird unter Leitung von Hagen Graebner, Pilzsachverständiger, stattfinden. Er wird uns Pilze als Teil des Ökosystems Wald vorstellen. Außerdem Ernährungs- und Lebensstrategien von Pilzen, die Formenvielfalt der Pilze und Pilze im Kontext des Naturschutzes näher bringen. Es werden einige Speisepilze und Fruchtkörper anderer Arten nur zum Zeigen und Erklären entnommen.

SGL bittet um Anmeldung unter 0 171 68 94 758 (Mailbox).

 

Biotoppflege im Naturschutzgebiet Jakobsberg voller Erfolg
Problemgehölze: Bergahorn und Goldregen

Ockenheim. Insgesamt 136 Arbeitsstunden kamen bei einer gemeinsamen Biotoppflegeaktion von Schutzgemeinschaft Laurenziberg e.V. und der
Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR)
zusammen. Wie die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Dr. Annette Stegmayer erläuterte, war es richtig harte Arbeit für die 16 Frauen und Männer, die Steilhänge des Naturschutzgebietes von Sträuchern und Büschen zu befreien und das Material außerhalb der Offenbereiche abzulagern. Gerhard Weitmann, Experte für Naturflächenmanagement bei der GNOR, freute sich über das sichtbare Ergebnis. „Wir haben deutliche Teile des rund 7 ha großen Gebietes als Offenlandschaft wiederhergestellt und damit das Naturschutzgebiet in seiner Funktion als Halbtrockenrasen weiter ertüchtigt“, so Weitmann.

Die halboffenen Hänge am Jakobsberg bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen wertvollen Lebensraum, darunter auch zahlreiche gefährdete und bedrohte Arten, die in den „Roten Listen“ geführt sind. Wichtige Kleinode in diesem Bereich sind die offenen Flächen, die nur mit Gras, Blumen und Kräutern bewachsen sind. Diese Flächen werden gemäht oder beweidet, die aufkommenden Büsche und Sträucher müssen zurückgedrängt werden. Mahd und Rückschnitte wurden unter anderem auch von den deutschen und französischen Teilnehmern des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ) durchgeführt. Die jungen Frauen waren bei der Pflegeaktion an vorderster Front mit dabei und sind Expertinnen im Umgang mit Kettensäge und Freischneider. Große Sorge bereiten den Naturschützern allerdings standortfremde Gehölze, wie etwa Bergahorn und Goldregen. Beide Arten enthalten giftige Bestandteile wie z.B. Samen, Rinde und Blätter und erschweren die Beweidung der Flächen, die naturschutzfachlich und wegen der steilen Hanglage angebracht wäre. Insgesamt war der körperliche Einsatz eine segensreiche Aktion zum Erhalt der Artenvielfalt auf dem Jakobsberg!

Fleißige Helfer bei der vedienten Mittagspause